{"id":420,"date":"2024-11-17T13:58:59","date_gmt":"2024-11-17T13:58:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.deha-software.de\/?p=420"},"modified":"2024-11-17T13:58:59","modified_gmt":"2024-11-17T13:58:59","slug":"die-technik-soll-dem-menschen-dienen-nicht-umgekehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.deha-software.de\/?p=420","title":{"rendered":"Die Technik soll dem Menschen dienen \u2013 nicht umgekehrt!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um eines gleich vorweg zu nehmen: Ich will meine wertvolle Lebenszeit nicht damit verschwenden, miesepetrig oder negativ zu sein. Man wei\u00df nie, wie lange es einem noch gut geht auf dieser Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch staut sich manchmal ganz sch\u00f6n etwas auf, das irgendwann raus muss. Und heute ist es soweit: Ich will Dampf ablassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir leben in hoch technisierten Zeiten. Wurde der Computer vor einigen Jahrzehnten noch als vor\u00fcbergehende Freizeitbesch\u00e4ftigung der Nerds angesehen, so ist er heute in fast allen Arbeits- und Lebenslagen unverzichtbar geworden f\u00fcr den modernen Menschen. Davon kann man halten, was man will. Aber es bleibt ein Fakt. Kommunikation, Wirtschaft, Navigation, Produktion \u2013 \u00fcberall sind die kleinen Helferlein aktiv. Ich pers\u00f6nlich w\u00fcrde mich als extrem technikaffin bezeichnen und begreifen. Mit Computern bin ich aufgewachsen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich erinnere mich noch sehr lebhaft daran, wie ich damals meinen Vater bei seinen Programmierarbeiten beobachtet habe: Ich war vielleicht acht oder neun Jahre alt und sofort fasziniert davon, wie er einer Maschine Befehle gab und diese sie einfach ausf\u00fchrte. Er bastelte an einem Programm, das ihm nach der Ziehung der Lottozahlen zuverl\u00e4ssig sagen konnte, ob er gewonnen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur kurze Zeit sp\u00e4ter \u00fcbernahm ich das Ruder und \u00fcberholte ihn alsbald. Ich liebte den Geruch der Elektronik beim ZX Spectrum, jenem kleinen Rechner mit seinen 48 KB RAM. Man konnte h\u00f6ren, wenn er abst\u00fcrzte. Sp\u00e4ter programmierte ich in Assembler auf dem Atari ST. Dieser verf\u00fcgte bereits \u00fcber ein ganzes Megabyte Hauptspeicher. Noch heute verdiene ich mein Brot mit der Programmierung von Computern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch es gibt Tendenzen, die mich beunruhigen. Und dabei spreche ich nicht mal unbedingt nur von \u00fcbereifrigen Datensammlern oder der Angst vor einer st\u00e4ndigen \u00dcberwachung. Mich nerven einfach zunehmend einige ganz andere Dinge. Versucht, meine Gedankeng\u00e4nge unter folgendem Vorzeichen nachzuvollziehen: Die Technik soll dem Menschen dienen \u2013 nicht umgekehrt! Ich als Mensch m\u00f6chte Vorteile haben. Ich m\u00f6chte schneller werden. Oder besser. Oder beides. Ich m\u00f6chte mehr Luxus erfahren \u2013 keine R\u00fcckschritte. Wenn wir damit anfangen, genervt zu sein, weil wir es st\u00e4ndig dem Computer recht machen m\u00fcssen, dann passt etwas Grunds\u00e4tzliches im Design der Abl\u00e4ufe oder der Software nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nehmen wir das Beispiel der uns\u00e4glichen Captures. Jeder kam sicherlich schon einmal in Ber\u00fchrung mit diesen nervt\u00f6tenden, sinnlosen Minispielchen, zu denen wir gen\u00f6tigt werden, wenn wir uns irgendwo registrieren oder anmelden wollen. \u201eKlicken Sie alle K\u00e4stchen an, in denen Zebrastreifen zu sehen sind\u201c, lautet da beispielsweise die Aufforderung. H\u00e4h? Warum sollte ich? Wenn ich zocken will, schmei\u00dfe ich die Playstation an. Was geht mich fremdes Leid an? Wieso habt ihr keine intelligentere Analyse zur Hand, wenn es um die Detektion von Bots geht? Bei der Registrierung f\u00fcr einen Dienst ist das eine Sache \u2013 schlimm genug. Aber bei der Anmeldung? Mit einem bestehenden Nutzerkonto und korrektem Passwort? Warum soll ich da irgendwelche doofen Spiele spielen, die meine Lebenszeit verk\u00fcrzen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr d\u00fcrft gerne mein Benutzerkonto vor\u00fcbergehend sperren, wenn ihr in euren Datenbanken erkennt, dass ich 100 Aktionen pro Sekunde durchf\u00fchre, wozu ein echter Mensch ja nicht in der Lage w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein zweites Beispiel: Die biometrische Entsperrung meines Handys. Ja, ich wei\u00df. Meinen Fingerabdruck sollte ich nicht ohne Not nach Amerika schicken. Man h\u00f6rt ja einiges, was da an Missbrauch m\u00f6glich ist. Ein Passwort kann ich \u00e4ndern, aber nicht meinen Fingerabdruck. Aber sei\u2019s drum. Ich habe mich dazu entschieden, weil es f\u00fcr mich echt praktisch ist. Ich will es ja schlie\u00dflich bequem haben. Fingerabdruck auf die R\u00fcckseite des Handys gedr\u00fcckt und schon ist es entsperrt. Das ist Komfort f\u00fcr mich. Soweit alles gut. Aber warum um alles in der Welt zwingt mich mein doofes Handy alle 24 Stunden dazu, stattdessen mein Kennwort einzugeben? Und warum passiert das immer dann, wenn ich \u201enur mal eben schnell\u201c irgendwem ein Bild zeigen will? Und warum vertippe ich mich auf der elendigen Tastatur dann noch? \u201eGeben Sie zu Ihrer Sicherheit Ihr Passwort ein!\u201c, hei\u00dft es. Wieso zu meiner Sicherheit? Ich habe die biometrische Entsperrung mittels Fingerabdruck gew\u00e4hlt. Ich will mein Passwort nicht eingeben. Und es erh\u00f6ht auch nicht \u201emeine Sicherheit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und schlie\u00dflich die Kr\u00f6nung der Nerverei: Die Selbstzahlerkasse. Als sie in unserem Rewe eingef\u00fchrt wurde, habe ich gefeiert. Noch dazu mit einem handlichen Handscanner, den man sich am Eingang holen konnte. Besser geht\u2019s nicht. Die gelbe Klappkiste aufgestellt und in den Wagen gepackt, die Produkte gescannt und gleich reingestellt. An der Kasse den QR-Code des Handscanners eingelesen, Karte rangehalten, fertig. Eine sehr geniale M\u00f6glichkeit, die l\u00e4stigen Abl\u00e4ufe im Supermarkt deutlich zu optimieren &#8211; ich liebe es zu optimieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun kam das Kaufland in unserem Ort auch auf die Idee, Selbstzahlerkassen einzuf\u00fchren. Prinzipiell auf jeden Fall begr\u00fc\u00dfenswert. Warum aber hat man die Umsetzung nicht an die Abl\u00e4ufe im Rewe ausgerichtet? Das w\u00e4re zu einfach gewesen, sch\u00e4tze ich. Im Kaufland gibt es eine Ablagefl\u00e4che, die als Waage konzipiert ist. Wie funktioniert das ganze? Ich muss meine Ware aus dem Einkaufswagen rausnehmen, \u00fcber den Scanner ziehen und anschlie\u00dfend auf die Ablage legen. Erst dann geht es weiter. Ich kann auch meine geliebte gelbe Kiste nicht einfach auf die Waage stellen &#8211; damit kommt das System leider gar nicht klar. Sie ist zu schwer, um als \u201eselbst mitgebrachte Einkaufstasche\u201c durchzugehen. Klasse. Also jedes Produkt aus dem Wagen auf die Waage stellen. Nach der Bezahlung jedes Produkt von der Waage wieder in den Wagen bzw. in die Kiste legen. Wo ist da der Vorteil? Wo ist da die Verbesserung, die Optimierung? Richtig, sie existiert nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Vogel abgeschossen habe ich heute, als ich mit meinem Junior Hundefutter gekauft habe. Drei Pappschachteln mit jeweils sechs Dosen. Man kann aber nach dem Scannen keine Anzahl eingeben! Also musste ich 18 Dosen aus dem Wagen einzeln \u00fcber den lustigen Scanner ziehen und auf der Waage ablegen (ohne Pappe nat\u00fcrlich). Anschlie\u00dfend konnte ich bezahlen und die 18 Dosen wieder zur\u00fcck in den Wagen packen. Wow. Und dann wundern sich die Leute, wenn \u00fcber die Technik gemeckert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Zusammenhang gibt es f\u00fcr die Benutzerf\u00fchrung gleich noch eins auf den Deckel: Wenn man mit der Bedienung ein Problem hat, kann man auf dem Touchscreen \u201eHilfe\u201c anklicken. Was passiert dann? Eine bebilderte Anleitung f\u00fcr knifflige Fragen des Scanvorgangs? Nein! Der Bildschirm meldet fr\u00f6hlich \u201ePersonal ist informiert\u201c und bleibt in dieser Ansicht gesperrt. Ein \u201eOh, doch nicht, bitte r\u00fcckg\u00e4ngig\u201c gibt es nat\u00fcrlich nicht. Man muss auf das Personal warten oder wechselt zur n\u00e4chsten Selbstzahlerkasse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie eingangs erw\u00e4hnt bin ich (oder halte mich?) f\u00fcr sehr technikaffin. Aber solche Dinge rauben mir den letzten Nerv. Nicht nur Gr\u00f6nemeyer fragt sich da zu Recht: \u201eWas soll das?\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt komme ich gerade richtig in Fahrt. Drei Beispiele reichen mir nicht, ich warte noch mit einem vierten auf: Die Zwangsabmeldung. Ich bin selbstst\u00e4ndig. Einmal im Monat muss ich meine Ums\u00e4tze und Kontobuchungen pflegen und abrechnen. Daf\u00fcr nutze ich ein System namens Datev. Ich habe zwei Konten und dieses Datevsystem, wo ich meine Rechnungen hochladen kann. F\u00fcr jede Buchung auf jedem Konto muss ich die Rechnung in Form einer PDF-Datei ins Datevsystem hochladen. Das ist OK. Allemal besser, als das ganze in Papierform abzuwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber wie das so im Multitasking-Alltag ist: Da kommt ein Telefonat dazwischen oder die panische R\u00fcckfrage eines Kunden, wie das Leben denn nun weitergehen soll. Oder auch solche Nebens\u00e4chlichkeiten wie die Mittagspause mit geplanter Nahrungsaufnahme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Unterbrechung kehrt man zum PC zur\u00fcck und stellt hoch erfreut fest, dass man aus allen Webseiten-Anmeldungen rausgefolgen ist. Mit welcher Begr\u00fcndung? Richtig: \u201eZu Ihrer Sicherheit\u201c. Mit Sicherheit steigt mein Blutdruck und nichts anderes. Warum kann man solche Sinnlosigkeiten nicht wenigstens irgendwo einstellen bzw. abstellen? Das ist MEIN PC in MEINEM Arbeitszimmer. Wenn da jemand ran will, um sich nicht vorhandene Millionen zu \u00fcberweisen, muss er meinen Fingerabdruck f\u00fcrs Handy haben, das Passwort f\u00fcr die Bank, um eine TAN zu erzeugen bzw. die Transaktion freizugeben. Und er muss die Haust\u00fcr aufbrechen und an einem genervten Karateka und einem unberechenbaren, kleinen Hund vorbei ins Arbeitszimmer kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Datev hatte mich abgemeldet. Es k\u00f6nnte ja sein, dass heimlich jemand Rechnungen hochl\u00e4dt, um mich zu \u00e4rgern. Und dass mein Steuerb\u00fcro das auch einfach so durchwinkt. Wo ich doch normalerweise f\u00fcr jedes Hanuta, das ich versehentlich mit der Gesch\u00e4ftskarte bezahlt habe, auf den Deckel kriege. Sehr wahrscheinlich ist das so, oder?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also opfere ich wiederum zwei Minuten, um mich bei allen Seiten erneut anzumelden \u2013 nat\u00fcrlich per Zweifaktorauthentifizierung \u2013 zu meiner Sicherheit!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die mittlerweile f\u00fcnf Beispiele mache ich mit der Freischalt-PIN per Post vollst\u00e4ndig. F\u00fcr das Onlinebanking muss ich eine App auf dem Handy verwenden. Diese App muss freigeschaltet werden. Zu diesem Zweck bekomme ich so richtig solide einen Brief per Post mit einem Freischaltcode. OK, kann ich vielleicht noch verstehen. Sehe ich vielleicht noch ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun hatte ich bei der Installation der App einen Fehler gemacht. Deshalb funktioniert die Freigabe von Transaktionen nicht ausschlie\u00dflich biometrisch, sondern ich muss zus\u00e4tzlich noch ein Passwort eingeben. Bei meiner Frau funktioniert es ausschlie\u00dflich mit dem Fingerabdruck. Das wollte ich nat\u00fcrlich auch haben. Ihr wisst schon: mehr Komfort und Optimierung! Aber daf\u00fcr ben\u00f6tige ich erneut einen Code, den ich per Post bekommen w\u00fcrde. Gesagt, getan: Ich rief bei der Bank an. Keine zwei Tage sp\u00e4ter war der Code da. Ich war aber gerade thematisch ganz woanders und speicherte den Task \u201eBanking-App erneut installieren\u201c irgendwo in meiner Todo-Liste im Gehirn. Irgendwo in der Mitte rechts unten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ich dann mal Ruhe hatte, wollte ich das endlich mal durchziehen. Ich nahm also den Brief zur Hand und entdeckte auf der zweiten Seite, nachdem ich den Code aus seiner aufw\u00e4ndigen Falz befreit hatte, einen kleinen Hinweis: \u201eDer Code ist 14 Tage lang g\u00fcltig\u201c. OK, wann hatte ich den Brief bekomme? Vor drei Wochen. Klasse. L\u00e4uft. Da verl\u00e4sst mich die Lust. Warum l\u00e4uft dieser Code ab? Und warum so schnell? Was k\u00f6nnte denn so schlimmes passieren nach 14 Tagen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Habe ich etwas von f\u00fcnf Beispielen geschrieben? Ich meinte nat\u00fcrlich sechs. Habt ihr euch schon mal auf irgendeiner Website registrieren wollen? Oder in einem Onlineshop ausgecheckt? Na klar, das hatten wir ja eingangs schon einmal. Diese doofen Captures \u2013 halt, das hatten wir auch schon. Jetzt geht es um die Angabe der Email-Adresse. Klar gebe ich die an. Dann bekomme ich eine Best\u00e4tigung und habe etwas in der Hand, falls es Schwierigkeiten gibt. Praktisch. Gerne. Aber halt! Was ist nun wieder los? \u201eBitte wiederholen Sie Ihre Email-Adresse\u201c \u2013 ihr ahnt es schon: \u201eZu Ihrer Sicherheit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oh, Danke! Es ist so beruhigend zu wissen, dass ihr euch um meine Sicherheit sorgt! Ich f\u00fchle mich so unsicher, wenn ich meine Emailadresse nur einmal eingeben darf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was mache ich also? Ich bin ja schlau! Ich gehe in das erste Email-Adressen-Feld, markiere alles mit STRG+A und kopiere es in die Zwischenablage mit STRG+C. Dann dr\u00fccke ich die Tab-Taste und komme mit etwas Gl\u00fcck (auch nicht selbstverst\u00e4ndlich) in das Feld der zu wiederholenden Email-Adresse. Dort dr\u00fccke ich STRG+V. Was passiert? Nichts. Die Frontend-Helden haben diese Funktion gesperrt. Ich soll ja schlie\u00dflich \u2013 dumm wie ich bin \u2013 meine Email-Adresse noch einmal eintippen \u2013 zu meiner Sicherheit!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann wundern sich die Mediziner, dass immer mehr Blutdruck-Medikamente verschrieben werden m\u00fcssen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um eines klar zu stellen: Ich bin sicherlich auch nicht perfekt. Auch meine Software gibt manchen Menschen sicherlich Anlass zur Beschwerde. Das h\u00f6re ich mir gerne an und schaue, wie ich die Probleme beseitigen kann. Aber jeder Designer und jeder Entwickler sollte sich Zeit nehmen dar\u00fcber nachzudenken, was er oder sie da zusammenbaut. Und bitte immer unter der Pr\u00e4misse \u201eWie kann ich dem Menschen helfen\u201c. Ich will im Alltag von der Technik profitieren und nicht zu ihrem Sklaven degradiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um eines gleich vorweg zu nehmen: Ich will meine wertvolle Lebenszeit nicht damit verschwenden, miesepetrig oder negativ zu sein. Man wei\u00df nie, wie lange es einem noch gut geht auf dieser Welt. Dennoch staut sich manchmal ganz sch\u00f6n etwas auf, das irgendwann raus muss. Und heute ist es soweit: Ich will Dampf ablassen. 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